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Schweizermeisterin 2014

Gundula Heinatz

Schweizermeister 2014

Yannick Pelletier
Simultan mit Anatoly Karpov

Resultate der Simultan-Vorstellung als Dokument.

Fotos - SEM 2014

Hier erhalten Sie einen Einblick in die Schweizer Schach-Einzelmeisterschaften von 2014.

Im Moment noch gestellt:
Ex-Schach-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk (links) sitzt am Tisch Talent Lena Georgescu gegenüber.
Bild: Andreas Blatter

Herzlich willkommen in der (Schach-) Hauptstadt!

Der Bärenpark, das Bundeshaus, der Zytglogge, das Zentrum Paul Klee, der Tierpark Dählhölzli, das Einstein-Haus, die Berner Lauben, das Aare Schwimmen, das Münster, all die gemütlichen Strassen und Cafés – Bern bietet für jeden Geschmack etwas. Auch für Schachspielerinnen und Schachspieler. In der Stadt Bern gibt es nämlich eine ganze Reihe Strassenschachfelder – einige sogar mit einer superben Aussicht. Beginnen wir unsere Stadtführung für Schachinteressierte im Rosengarten. Es ist gar nicht so einfach, sich hier auf ein Schachspiel zu konzentrieren. Die Blumenpracht, die belebte Atmosphäre und natürlich die einmalige Aussicht auf die Berner Altstadt – seit mehr als 30 Jahren UNESCO Weltkulturerbe – lenken einen gehörig ab. Vom Rosengarten geht es via Bärenpark stadtaufwärts auf die Bundesterrasse. Hier, direkt unter dem Bundeshaus, wird ebenfalls Schach gespielt. Das ganze Jahr hindurch tummelt sich ein familiärer Kreis von Schachbegeisterten. Genau wie im Rosengarten ist auch hier die Aussicht spektakulär: die Aare und das Marzili, das Kirchenfeldquartier und der Gurten, bei gutem Wetter geniesst man sogar einen wunderbaren Ausblick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, die drei berühmtesten Berner Berge. Das Gleiche, aus einem leicht anderen Winkel, kann man auch von den Spielfeldern auf der kleinen Schanze her bestaunen. Wer auf dem Bärenplatz Schach spielt, der gehört bestimmt zu den Seriösen. Hier gibt es mehr Publikum, hier geht es um mehr Ehre. Beim Schachfeld vor der legendären Front lässt sich am besten beobachten, welche Faszination dieses Spiel auslösen kann. Fachsimpelei und Zwischenrufe gehören auf dem Bärenplatz einfach dazu. Niemand interessiert sich dafür, wenn ein paar Meter davon entfernt, kreischende Kinder durchs Wasserspiel auf dem Bundesplatz rennen. Doch nicht nur in der Innenstadt, auch in Berner Quartieren wird Strassenschach gespielt. An insgesamt 35 Orten auf Stadtboden hat es öffentliche Schach- und Mühlespiele. Der Schweizer Schachbund konnte sich also bestimmt keinen besseren Ort als Bern aussuchen, um sein 125-jähriges Bestehen zu feiern und die Schweizer Schach-Einzelmeisterschaften durchzuführen. Herzlich willkommen in der (Schach-) Hauptstadt!

Alexander Tschäppät

Stadtpräsident Bern